I

Ein Spiel mit 32 Karten, die so gut wie jede/r kennt. 

Contra?Re? 11 oder 4 Trümpfe? Buben höher als Luschen?

Viele verbinden damit die eine oder andere Geschichte, 

egal ob Opa mit seinen Arbeitskollegen in Pausen Skat gekloppt hat...

oder an der Uni zwischendurch gezockt...

hier und dort das eine oder andere Turnier mitbekommen...

oder einfach 3 Leute in einer Kneipe in heißer Diskussion über das Spiel...

Bei über 2,7 Billiarden Kombinatioen wirkt das Skat  vielleicht komplex und schwierig.

Aber genau darin besteht auch der Anreiz! Einen kühlen Kopf zu bewahren und sein Skatwissen jederzeit abrufen zu können. 120 Augen sind im Spiel, 61 brauch ich um zu gewinnen. Welche Karten sind noch im Spiel? Hat der Gegner aufgepasst? Wurde richtig bedient? Sollte ich in eine Falle geraten?  Fehlt mir ein König oder muss ich doch die Pik 10 riskant einstechen?

Durchaus ein Vergleich mit Schach, meint unser langjähriges Mitglied Martin - 38 Jahre jung. Je mehr Wissen und Erfahrung und Spielzüge, die ich beherrsche, desto besser kann ich mich auf verschiedene Situationen einstellen.

Beim Schach muss man wissen, welche Figur wie weit gehen kann. Welche Spielzüge gibt es? Wie könnte der Gegner spielen? 

Wer die Basics beim Skat beherrscht, unter anderem die Karten ordentlich steckt und hält, richtig reizt und drücken kann, verringert den Glücksfaktor und die Risiken der Kartenverteilung.

Rom wurde "nicht an einen Tag erbaut"! So braucht es auch etwas Fleiß und Mut und den einen oder anderen Schweißtropfen [Angstschweiß ;-) ], dann lässt sich dieses Skat nach und nach dann doch recht einfach erlernen! Mit wachsenden Verständnis stellt sich dann manche schwierige Situation als doch garnicht so schwierig raus. Es ist doch wie Fahrrad fahren...

Egal ob gutes oder schlechtes Wetter... Egal ob in Meck Pomm oder doch in NRW... zu Hause oder in der Kneipe... egal ob Geschäftsführerin oder Verkäufer, Jede/r hat gegen jede/n eine Chance... 

Der Spaß steht im Vordergrund, und wenn sich dann noch der Erfolg einstellt und der ein oder andere Spruch einen zum Lachen bringt, dann weiß man doch, dass Skat sich immer wieder als tolles Hobby herausstellt! Es hilft gegen Langweile und trainiert das Gehirn...Die Konzentration steigert sich, neue Autobahnen im Kopf bauen sich und der menschliche Faktor kommt defintiv nicht zu kurz! Der Kosten / Nutzen Faktor ist einfach hervorragend! Ein Kartenspiel kostet unter 2 Euro und man mit mehreren Leuten viel Freude und Spaß haben!


Häufig gestellte Fragen

Warum zahlt man Verlustspielgeld?

Hierfür gibt es hauptsächlich 2 Gründe. Das Abreizen soll dadurch verringert werden, und es ist eine Möglichkeit den Verein bzw. das Turnier zu finanzieren. Es fallen unter anderem Kosten für Kartenspiele, Tablets oder Saalmiete an.


Dit & Dat inklusive Links

Radio Bielefeld hat uns besucht :) 

Lesenswertes von Wikipedia